Celine im Schachkurs
Die Schachregeln einfach nur mal als Text

© Hans Jürgen Hubert Stoffels, akad. Künstler - Fotograf, Grafik&Web-Designer, Illustrator, Programmierer

Aufstellung:

Brett: Rechts unten ein weißes Feld.
Dame auf das Feld ihrer Farbe. König daneben.
Läufer, Springer und die Türme an den Rand.
Die Bauern in Reihe vor den großen Figuren.
Weiß von links nach rechts: Turm, Springer, Läufer, Dame, König, Läufer, Springer, Turm.
Schwarz entsprechend. Aber die Damen und die Könige stehen sich gegenüber.

Spielbeginn:

Das Spiel wird immer von Weiß begonnen.

Spielende:

Das Spiel ist zu Ende, wenn der gegnerische König aus einem Angriff (Schach wird geboten) nicht mehr weg kann. Kann der König nicht mehr gehen, aber ist nicht direkt angegriffen (nicht “Schach”) und ist da auch keine andere Figur, die gezogen werden. Dann ist das Spiel unentschieden: Patt, Remis

Gibt ein Spieler auf, dann hat er verloren, auch wenn seine Stellung und die Figurenzahl besser aussehen, als die des Gegners.

Das Aufgeben eines Spiels wird durch umstoßen des eigenen Königs angezeigt.

Angriff auf den König:

Greift man den König direkt an, dann sagt man “Schach”. Kann der König sich aus diesem Angriff nicht entziehen und kann keine schützende Figur zwischen den König und dem Angreifer gestellt werden, dann ist er geschlagen: Schach matt.

Setzen der Figuren:

Man hat beliebig viel Zeit für den Zug, es sei denn, man hat eine Schachuhr und kann für jeden Spieler seine Zeit festhalten. Dann spielt man nach Zeit.

Jede Figur die berührt wird muss auch gesetzt werden. Viele ändern diese Regel für den privaten Gebrauch und erlauben den Finger auf eine gesetzte Figur zu lassen um den Zug zuerst noch mal zu überlegen. Doch das ist keine echte Regel, sondern eine private Vereinbarung, die aber die Denkarbeit des anderen sehr stören kann.

Ausnahmen:

Die “Rochade” und das Schlagen “en passant” (im Vorbeigehen) sind die einzigen Ausnahmeregeln.

Die Rochade:

Nur bei der Rochade dürfen 2 Figuren bewegt werden. Der König wird 2 Schritte in Richtung Turm bewegt und der Turm über den König her neben diesen. Die Rochade darf nur durchgeführt werden, wenn der König noch nicht bewegt wurde. Auch darf der Turm noch nicht von der Stelle gerückt worden sein. Auch darf während der Rochade keine Gegnerische Figur angreifen. Der König darf die Rochade nicht als direkte Flucht aus einem “Schach” nutzen.

En passant:

Ein Bauer kann am Anfang (von der 2. bzw. bei Schwarz von der 7. Reihe aus) ausnahmsweise 2 statt eine Schritt gehen. Ist der Gegner aber im Laufe des Spiels schon so weit vorgerrückt, dass er ihn hätte schlagen können, wäre er nur einen Schritt gegangen, dann kann er das trotzdem tun und stellt sich auf die Stelle des einen Schritts und ignoriert den zweiten. Auf den darf er sich aber nicht stellen. Außerdem darf er nicht nachträglich den Zug machen. Reagiert er nicht, dann ist der Sonderschritt akzeptiert.

Patt (unentschieden):

Das Spiel ist unentschieden, wenn ein Schach-matt-setzen des Königs nicht mehr möglich ist.

Das Spiel ist unentschieden, wenn ein Spieler das Unentschieden dadurch erzwingt, dass er immer den gleichen Zug macht. Also, wenn beide Spieler 3 x den gleichen Zug in Folge

Spielende:

Das Spielende ist erreicht, wenn der König “Schach” geboten bekommt und kann nicht mehr weggezogen werden und auch keine Figur zum Schutz zwischen Angreifer und König gestellt werden. Was allerdings beim Springerangriff e nicht mehr geht.

Kann der König nicht mehr gehen, aber ist nicht direkt angegriffen (also nicht “Schach”) und ist auch keine andere Figur da, die gezogen werden kann, dann ist das Spiel unentschieden. Das heißt “patt”, oder Remis. Sprich remi. Das e wie in Blume.

 

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IMPRESSUM

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Schach verstehen Zug um Zug

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Schach aus der Sichtweise eines Hundes. Lustig betrachtet die verschiedenen Eröffnungen im Schachspiel.